Immographs Blog


Neuigkeiten rund um Immographs

Die Grundlage für die Zahlung der Grunderwerbssteuer ist der Preis für die gekaufte Immobilie oder das Grundstück.

Davon ausgenommen sind gebrauchte bewegliche Gegenstände. Das heißt: Wenn im Rahmen des Kaufs alle beweglichen mitverkauften Gegenstände separat aufgelistet und realistisch bepreist werden, so reduziert sich die Berechnungsgrundlage für die zu zahlende Grunderwerbssteuer um diesen Betrag. Der gesamte Kaufpreis bleibt unverändert. Der Käufer spart also unmittelbar Geld, ohne dass dem Verkäufer ein Nachteil entsteht.

Zu beweglichen Gegenständen gehören offensichtliche Dinge wie Lampen oder Möbel und auch Einbauküchen, Carports, Markisen, Kamine, usw.

Durch die separate Aufstellung können oftmals einige Tausend Euro gespart werden. Eine separate Transaktion ist nicht notwendig, die Aufstellung kann ganz einfach dem vom Notar aufgesetzen Kaufvertrag beigefügt werden. Somit entstehen auch dem Verkäufer kaum weitere Umstände.


Bislang gab es in Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg und Hessen keine gesetzliche Anforderung, die beim Kauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern anfallenden Maklerkosten zwischen Käufer*In und Verkäufer*In zu teilen. Diese entsprachen in einigen Bundesländern bis zu 7,14% (inkl. Mwst.) des Kaufpreises. Am 23.12.2020 trat ein neues Gesetz in Kraft, welches vorschreibt, dass Käufer*Innen nur noch maximal 50% der Maklercourtage zahlen müssen und das auch erst, nachdem Verkäufer*Innen nachgewiesen haben, dass sie ihren Anteil an den Makler gezahlt haben.

Durch diese Änderung werden Makler*Innen motiviert beide Parteien objektiv zu beraten. Die fällige Gebühr für Käufer*Innen sinkt auf maximal 3,57% des Kaufpreises.

Die voreingestellten Werte des Immographs Online-Rechners für die Maklerkosten wurden entsprechend dieser Gesetzesanpassung aktualisiert.

Bei einem heuzutage üblichen Kaufpreis von beispielsweise 350.000€, macht diese Änderung rund 12.500€ aus:

Kaufpreis mit 7.14% Maklergebühren
Kaufpreis mit 3.57% Maklergebühren

Für den Immobilienkäufer sinkt somit die Maklergebühr auf überlicherweise maximal 3,57% des Kaufpreises. Diesen neuen Maximalwert, haben wir als Voreinstellung in den Immographs Online-Rechner übernommen.


Beim Vergleich Mieten oder Kaufen wird jetzt auch die Verzinsung des verfügbaren Eigenkapitals mit berücksichtigt. Bisher war das nicht der Fall und dadurch das Mieten-Szenario im Nachteil, besonders, wenn Ihr mit hohem Eigenkapitalanteil gerechnet habt.

Wir haben diesen Fehler behoben, so dass der Kaufen oder Mieten Vergleich nun ausgewogener und noch aussagekräftiger ist. Gespeicherte Auswertungen werden automatisch aktualisiert. Immographs ist ein unabhängiger und objektiver Vergleichsrechner und wir freuen uns mit dieser Anpassung diesem Anspruch noch etwas gerechter zu werden.

Vielen Dank an Jana von zeroalpha für das Finden und Mitteilen dieses Fehlers!

Habt ihr auch Feedack, Anpassungswünsche oder Fragen? Meldet euch gerne bei uns über team@immographs.com!